
Ausgangslage
Eltern wollen, dass Kinder Obst essen. Kinder wollen spielen. Dazwischen steht jeden Morgen derselbe Konflikt, und kein Produkt im Regal löst ihn — es macht Obst höchstens süßer.
Der Teller ist halb gezeichnet. Das Kind vervollständigt das Bild mit Obst.
Umsetzung



Die Entscheidung
Jedes Motiv musste zwei Dinge gleichzeitig können: als Zeichnung schön sein und als Bauanleitung funktionieren. Jede weiße Fläche ist eine Aufgabe — Orangenscheibe, Blaubeere, Bananenscheibe — und muss trotzdem stimmen, bevor das erste Stück Obst daraufliegt. Und ein Element aus dem Logo macht jeden Teller zum Markenprodukt: Das Herz wird auf den Teller gestempelt. Es gibt jedem Teller ein eigenes, wiedererkennbares Zeichen — Originalität statt Massenware, ohne dass ein aufwendiges Motiv ihn überladen würde.
Wogegen wir uns entschieden haben
Gegen den bedruckten Fertigteller mit Comicfigur. Der ist nach zwei Wochen langweilig, weil das Kind nichts zu tun hat. Und gegen die Figuren als Stempel: Sie gehören dem Kind zum Belegen — das Herz reicht als Zeichen der Marke.
